Dampferzeugung im Krankenhaus

In Krankenhäusern wird Wasserdampf in zahlreichen Bereichen eingesetzt. Niederdruck-Dampf mit unter einem bar Druck dient Einrichtungen zur Desinfektion, sowie in Küchen. Hochdruck-Dampf mit bis zu 13 bar wird für Wäschereien und zur Sterilisation eingesetzt. Im Folgenden werden die wichtigsten Einsatzbereiche für Dampf im Krankenhaus beschrieben.

Dampferzeuger zur Sterilisation von Operationsbestecken und Instrumenten

Ziel ist es die bei Operationen verwendeten Gegenstände von lebenden Mikroorganismen zu befreien. Dies erfordert eine Abtötung aller anhaftenden Organismen, sowie deren Dauerformen und die Zerstörung von Viren, infektiösen Proteinen und Plasmiden.
Die Vorschriften hierzu werden von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene, sowie dem Robert-Koch-Institut entwickelt.
Eine häufig verwendete Möglichkeit der Sterilisierung von Operationsbestecken ist die Dampfsterilisation. In Autoklaven werden die zu behandelnden Gegenstände unter Druck bei einer Temperatur von 121°C oder mehr gereinigt.
Unterschieden werden hierbei zwei Verfahren. Beim Vakuumverfahren wird im Wechsel die Luft im Autoklav abgepumpt und durch Dampf ersetzt. Beim Strömungs- bzw. Gravitationsverfahren wird Luft gegen Volldampf ausgetauscht.

Sterilisiertes Operationsbesteck

Beide Verfahren erreichen eine sehr hohe Wirksamkeit. Die Gefahr einer Kontamination der zu sterilisierenden Gegenstände sinkt auf unter 1:1.000.000, was bedeutet, dass statistisch von einer Million Gegenstände nur noch eins belastet sein kann.
Die Dampferzeuger von aqvapos liefern für die Sterilisieren von Operationsbestecken und Instrumenten im Krankenhaus ausreichende Mengen Dampf in benötigter Qualität und unter entsprechendem Druck. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl eines geeigneten Dampfgenerators für Ihre Einrichtung.

Luftbefeuchtung im Krankenhaus

Die wechselnden Klimabedingungen in den verschiedenen Jahreszeiten stellen eine Herausforderung für die Sicherstellung der idealen Luftqualität in Krankenhäusern dar. Sowohl das Kühlen im Sommer als auch die langen Heizperioden in den Wintermonaten führen zu einer Austrocknung der Luft.
Die Temperatur in medizinischen Einrichtungen liegt meist bei mindestens 22°C. Sinkt bei der Erwärmung die relative Luftfeuchtigkeit auf unter 30%, dann verlängert sich die Lebensdauer von Krankheitserregern deutlich. Zudem trocknen Nasenschleimhäute von Patienten und Angestellten schneller aus. Dies führt zu einer höheren Gefahr gefährlicher Atemwegserkrankungen. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ist jedoch ebenso unerwünscht, da sie zur vermehrten Entstehung von Bakterien führen kann.
Krankenhäuser stehen daher vor der Herausforderung ein Raumklima zu schaffen, dass sowohl die Genesung der Patienten fördert und die Ansteckungsgefahren verringert als auch eine thermische Behaglichkeit bietet.
Da sowohl Patienten als auch Personal überwiegend Kleidung tragen die wenig wärmend wirkt, wird die Raumtemperatur auf einem Bereich von 22-24°C geregelt. Die ideale relative Luftfeuchtigkeit beträgt dabei 40-60%.

Wasserdampf wird in zahlreichen Krankenhäusern auch zum Heizen verwendet. Die hohe Energiedichte, sowie die Möglichkeit kleinere Wärmeübertragungsflächen zu nutzen sind klare Vorteile von Heizungssystemen, die mit Wasserdampf arbeiten.
Um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen in einem Krankenhaus zu garantieren sind strenge Hygienevorschriften einzuhalten, die auch die Qualität der Raumluft regelt. Die „Krankenhaushygienische Leitlinie für die Planung, Ausführung und den Betrieb von Raumlufttechnischen Anlagen in Räumen des Gesundheitswesens“ nennt entsprechende Qualitätsmerkmale, die eingehalten werden müssen.

Call Center Mitarbeiterin von aqvapos

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